Impressionen Bergfest-Fasching
Olympische Winterspiele auch ohne Schnee - die Dörffelianer zeigen wie es geht
Was für eine Stimmung in der Turnhalle des Weidaer Gymnasiums am Tag vor der Zeugnisausgabe! Seit vielen Jahren gibt es die Tradition, dass immer im Rhythmus der Olympischen Sommer- und Winterspiele für die 5. und 6. Klassen der Schule ein olympischer Wettbewerb durchgeführt wird. Seit Jahresbeginn trainierten die Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht Biathlon, Rodeln, Skispringen, Bobfahren, Eisschnelllauf und Eisstockschießen. Pro Klasse wurden die besten sechs Mädchen und sechs Jungen für die finalen Wettkämpfe ermittelt. Nicht nur im Sport war das Thema "Olympia" präsent sondern auch in den Fächern Musik, Ethik, Religion, Kunsterziehung und Geografie. Die Schüler studierten das Lied "Fair geht vor" ein, setzten sich mit olympischen Symbolen auseinander und lernten das Gastgeberland und die Alpenregion mit den einzelnen Wettkampfstätten kennen. Mit diesem Wissen konnten die Fünft- und Sechstklässler, die nicht zur Auswahlmannschaft gehörten, zeitgleich zu den "Olympioniken" in der Turnhalle bei Quiz, "Olympia-Tabu" sowie einer kreativen Aufgabe wertvolle Punkte für das Klassenkonto sammeln. Der letzte Wettkampf war das Eishockey-Turnier und es zeigte sich immer deutlicher ein Kopf- an- Kopf- Rennen zwischen den beiden 6. Klassen des Gymnasiums. Die Zuschauer auf der Empore feuerten ihre Sportlerinnen und Sportler mit zum Teil ohrenbetäubendem Lärm an. Am Ende errangen die Mädchen und Jungen der beiden Klassen die exakt gleiche Gesamtpunktzahl und somit den ersten Platz! Dafür erhielten sie jeweils einen Gutschein für einen Bowling-Nachmittag mit der ganzen Klasse. Die Siegerinnen und Sieger der Einzelwettbewerbe erhielten Urkunden sowie Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, welche im Kunstunterricht von den Klassen angefertigt wurden.
Für die fünf teilnehmenden Klassen sowie für die Klassen- ,Sportlehrerinnen und Sportlehrer war das (wieder) ein schulischer Höhepunkt, welcher allen Aufwand in der Organisation und Vorbereitung der Wettkämpfe gerechtfertigt hat. Vielleicht hat der Eine oder Andere, angespornt durch die Schulolympiade, die Wettkämpfe in Italien verfolgt und mit den Sportlerinnen und Sportlern genauso mitgefiebert wie in der Turnhalle des Gymnasiums.
A. Kotsch
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