59. Mathe - Olympiade

Mathematiker im Bus
10 Personen (inklusive Fahrer) fahren mit dem Bus. Der Bus hält an und 11 Leute steigen aus. Drei Wissenschaftler werden zu diesem Vorgang befragt.
Der Physiker: "Das ist okay, 10% Abweichung sind noch in der Toleranz."
Der Biologe: "Ganz klar, die haben sich unterwegs vermehrt."
Der Mathematiker: "Jetzt muss einer wieder einsteigen, damit der Bus leer ist."

Die Schulrunde der 59sten Mathematik-Olympiade ist beendet und auch in diesem Jahr haben sich viele junge Mathematiker den doch sehr anspruchsvollen Aufgaben gestellt.

Wir gratulieren den Denkern und Gewinnern:

Klasse Platz 1 Platz 2 Platz 3
5 Joline Fiedler
Lio Freund
Ylvi Jahn
6 ---
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7 Marian Frank
Lasse Geinitz ---
8 Marek Frank
Helene Klotzek  
9 Johannes Deutsch
Pascal Fleischmann Amelie Schöppen
10 Emma Brosig
Pia-Alina Walter ---
11/12 Moritz Fiech
Justin Meyer Sarah Lupei
Natalie Geßner


Wir danken an dieser Stelle auch in diesem Jahr unseren ehemaligen Mathe-Kolleg/innen im verdienten Ruhestand.
Ihr kommt freiwillig und gern an eure ehemalige Wirkungsstätte und gebt euch der Tätigkeit hin, die für Lehrer im Regelfall nicht sonderlich beliebt ist: Korrekturen.
Danke!
Wir saßen mit den Korrekturen bis in die einsetzende Dunkelheit. Ohne Euch hätten wir wahrscheinlich gleich die Betten in der Schule aufschlagen können.
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Mathematiker in der Kneipe
Gehen unendlich viele Mathematiker in eine Kneipe.
Der erste sagt: "Ich will ein Bier."
Der zweite sagt: "Gib mir ein halbes Bier."
Der dritte sagt: "Ich möchte bitte ein viertel Bier."
...und so weiter. Das dauert eine Weile.
Der Kneiper stellt zwei volle Gläser Bier auf den Tresen. "Hier Leute. Ihr kennt ja wohl selbst eure Grenzen."

58. Mathe - Olympiade

Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, versthe ich sie selbst nicht mehr.
(Albert Einstein)

Als sich am 14.11.2018 die Freunde der Mathematik zur zweiten Runde der 58. Matheolympiade zusammenfanden, hatten jene wieder Probleme zu lösen, deren Erfindung mit Sicherheit auch für die Problemfinder ein Problem war.
"Das Intervall [0,1] ist durch 999 rote Punkte in 1000 kongruente Teilintervalle und durch 1110 blaue Punkte in 1111 kongruente Teilintervalle zerlegt. Welchen minimalen Abstand kann ein roter und ein blauer Punkt haben und wie viele Paare mit diesem Punkteabstand gibt es?"
→ Wer bisher Pizzen einfach mit dem Messer geteilt hat, wird jetzt zur Einhaltung von Gerechtigkeit nicht mehr wissen wie das geht!
Etwa 25 Schüler/innen stellten sich den Themen Logik, Zahlenverständnis, Geometrie, Stochastik und Allgemeinbeweis. Zwar konnten alle Schüler auf ein sehr solides Grundwissen aus dem Unterricht zurückgreifen, doch Probleme wie diese sind nun mal nicht unterrichtsrelevant und allein mit dem Gelernten aus der Mathestunde nicht zu lösen. Die Herangehensweise an die Problemlösungen verdeutlicht, wie gut unsere klugen Köpfe zu denken vermögen, und es erstaunt immer wieder die mathematische Kreativität und die Kunst, "um die Ecke" denken zu können. Natürlich kann es nicht das Ziel sein, dass jeder von uns die Mathematik als die Mutter aller Wissenschaften vergöttert, doch ohne Mathematik ist unser modernes und elektronikbasiertes Alltagsleben kaum noch vorstellbar. Der Taschenrechner, Handy-Apps, Suchmaschinen, Wörterbücher, Onlineshops, Kryptowährungen, autonomes Fahren, SmartHome oder einfach nur der Geschirrspüler - überall um uns herum arbeiten Algorithmen, welche prinzipiell das Werk von Mathematikern sind. Und es geht dann auch nicht um die Anzahl roter Punkte, sondern um die Art und Weise, Probleme effektiv und eindeutig lösen zu können oder Probleme zu erkennen, bevor sie entstehen - ob im Bauwesen, im Maschinen- oder Fahrzeugbau. Die Liste der Beispiele ist fast endlos.
Viele Schüler sehen inzwischen Sinn und Ästhetik der Mathematik als selbstverständlich an und mindestens genau so viele finden an MINT ihren Gefallen. Jede neue Aufgabe bringt dann neue Erkenntnisse - selbst wenn mal eine Lösung nicht gelingt. Das gilt ein Leben lang!
Unsere 9er waren zum Termin auf Sprachreise und die 11er haben sich den Arbeitstag gesplittet: Quasi neben der Matheolympiade haben sie noch Kursarbeit Deutsch geschrieben...
Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Querdenker auszeichnen zu dürfen.
Macht weiter so!

Wir gratulieren den Denkern und Gewinnern:

Klasse Platz 1 Platz 2 Platz 3
5 Johann Engel
Marie Helmesen
Jamie Dyllus
6 Marian Frank
Maximilian Grüner
Johann Schneider
7 Marek Frank
Helene Klotzek Pauline Schweiger
8 Melia Marie Messner
Johannes Deutsch Pascal Fleischmann
9 --- ---
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11/12 Alina Schröter
Justin Meyer Moritz Fiech


Wir danken an dieser Stelle auch unseren ehemaligen Mathe-Kolleg/innen im verdienten Ruhestand.
Ihr kommt freiwillig und gern an eure ehemalige Wirkungsstätte und gebt euch der Tätigkeit hin, die für Lehrer im Regelfall nicht sonderlich beliebt ist: Korrekturen.
Danke!
Ohne euch hätten wir paar Mathelehrerlein die Aufsicht und Korrekturarbeit am gleichen Tag nicht bewältigen können.

Fachbereich Mathematik

Mathematik ist Leistungssport für's Gehirn und dient der Schulung von Analyse- und Denkstrukturen, die für jeden von uns im (späteren) Berufsleben bedeutsam sind oder werden. Wir schulen Vorstellungskraft und Denktechniken. Wir trainieren, sich das Unvorstellbare vorzustellen, zu greifen und zu beherrschen. Wir fragen nach der Unendlichkeit und entdecken den fundamentalen Zusammenhang zwischen Mathematik und der Natur, denn Mathematik ist keine Erfindung des Menschen, sondern eine Verwortlichung von Naturvorgängen, die nur uns Menschen möglich ist. Tiere springen und treffen, Zikaden schlüpfen nach 15 oder 17 Jahren zur Erhaltung ihrer Art und die Mathematik zeigt uns, warum das so ist.
Das tägliche Training mit Zahlen, Gleichungen, Funktionen oder Zeichnungen tut zwar weh und führt auch oft zur Verzweiflung, ist aber unerlässlich für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und für Erfolge in anderen Naturwissenschaften.
So hat die Mathematik an unserer Schule einen sehr hohen Stellenwert.

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