Landtagsbesuch der 8b und 8c

Pressemitteilung
Erfurt und Greiz, den 24. Mai 2016

Gymnasiasten aus Weida besuchten den Thüringer Landtag "Es ist mir immer eine Freude, Schülerinnen und Schülern live zu zeigen, wo in Thüringen politische Entscheidungsprozesse stattfinden," freute sich Heike Taubert über den Besuch der Klassenstufe 8 aus dem Doerffel-Gymnasium Weida am 20. Mai.
Gemeinsam mit ihren Lehrern Conni Kern und Wolfgang Beer verfolgten die Schülerinnen und Schüler den Vortrag des Besucherdienstes des Landtages. Zu den Themen Wahlen, Zusammensetzung und Aufgaben des Landtages und der Abgeordneten bis hin zur Entstehung von Gesetzen wurde das Wissen der Schüler ergänzt bevor es schließlich auf die Tribüne ging. Eine Stunde verfolgten sie dort die Plenardebatte.
Im Sitzungssaal der SPD-Landtagsfraktion stellte sich Heike Taubert im Anschluss den vielfältigen Fragen der Schüler. Angefangen bei der Frage, ob sich den Minister selbst aussuchen können, welches Ministerium sie leiten wollen bis hin zur notwendigen Qualifikation für diese Aufgabe, wollten die Achtklässler allerhand wissen. Einige Fragen hatten die Eltern ihren Kindern mit auf den Weg nach Erfurt gegeben. Wieso denn eine Gemeindereform so wichtig sei, wollte eine Schülerin wissen. Ihr Vater sei sehr an einer Antwort interessiert. „Es ist gut, dass ihr euch zu Hause über solche Themen unterhaltet,“ befand Heike Taubert. Als Beispiele für die Notwendigkeit einer Gemeindereform führte sie Weida und ihren Heimatort Ronneburg an. „Beide Städte haben in der Vergangenheit viele Einwohnern verloren und dieser Trend setzt sich fort. Gleichzeitig muss die Verwaltung aber dieselben Aufgaben für immer weniger Menschen erfüllen.“ Das mache die Arbeit in den Kommunen für viele Arbeitnehmer unattraktiv und lässt die Kosten für die Verwaltung pro Kopf steigen. „Wir finden immer weniger qualifiziertes Personal, das bereit ist, in kleinen Gemeinden zu arbeiten. Zudem können kleine Städte wie Ronneburg mit gerade mal noch 5200 Einwohnern bestimmte Aufgaben gar nicht erfüllen, weil die Verwaltung dafür zu klein ist.“ So sei etwa ein Kinder- und Jugendparlament wie in der Stadt Weida und die dortige Sportkoordination in Ronneburg nicht machbar, so die Abgeordnete und Ministerin.
Auf die Frage, wie sie denn zur SPD gekommen sei, blickt die gebürtige Reichenbacherin lächelnd in ihre Vergangenheit. „Die Ostpolitik unter Willy Brandt war bei uns zu Hause ein heißes Thema,“ so Heike Taubert. Es wurde viel darüber diskutiert und Willy Brandt habe mit seiner klaren Linie für eine Wiedervereinigung bei ihr großen Eindruck hinterlassen. Als sich 1989 die SDP gründete, aus der sie Thüringer SPD hervor gegangen ist, war für sie klar: „Da muss ich mitmachen.“ Sich für schwächere Menschen einsetzen, die nicht selbst für sich kämpfen können, sei ihr schon immer eine Herzensanliegen gewesen. „Darum bin ich in die Politik gegangen,“ unterstreicht sie ihre politische Richtschnur. Dass einige der Weidaer Schüler sich bereits selbst in der Kommunalpolitik engagieren, beeindruckte Heike Taubert. „Das ist super. Bleibt dran und nutzt eure Möglichkeiten, auch wenn sie begrenzt scheinen,“ lobte sie die Schüler.
„Schön, dass sie sich so lange Zeit für uns genommen hat,“ freuten sich die Schülerinnen und Schüler aus Weida, die um einige Erfahrungen und Eindrücke bereichert die Heimreise antraten.



Heike Taubert, MdL
Jürgen-Fuchs-Straße 1 · 99096 Erfurt

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Der Jahrgangsbeste 2015 des Dörfelgymnasiums:
Simon Wetzig, Abinote:1,2
Foto: Marcus Schulze
Weida.
Die Abiprüfungen seien nicht anstrengend gewesen. Viel lernen habe er nicht müssen. „Es scheint mir ein wenig zuzufallen. Ich habe im Unterricht zugehört, zu Hause dann noch einmal alles durchgelesen und dann lief es meistens“, resümiert Simon Wetzig, seines Zeichens Jahrgangsbester 2015 am Dörfelgymnasium Weida. 1,2 lautet sein beeindruckender Notendurchschnitt.
Lediglich für ein Fach habe er sich etwas konsequenter auf den Hosenboden setzen müssen: Geographie. „Da lässt sich nicht alles logisch herleiten, viel Faktenwissen spielt da rein.“ Die Lieblingsfächer des gebürtigen Weidaers waren Mathematik und Englisch. Da hat er dann auch 15 Punkte bei den Abschlussprüfungen eingefahren. Momentan genießt er die Freizeit, doch Ende August geht für den 17-Jährigen der Ernst des Lebens los.
In Frankfurt am Main wird er ein duales Studium für Luftverkehrsmanagement an der dortigen Fachhochschule aufnehmen. „Darauf freue ich mich. Das werden bestimmt coole drei Jahre“, frohlockt Simon Wetzig, der jedoch auch betont, dass es zweifelsohne ein großer Schritt für ihn vom beschaulichen Weida in den urbanen Frankfurter Dschungel sein wird.
Das Interesse für die Verwaltungsmaterie in Sachen Fliegen wurde bei ihm – zum einen – durch seinen Nachbarn geweckt, der Pilot ist. Zum anderen ist es dem Umstand geschuldet, dass der Abiturient, der beim TuS Osterburg 90 Weida in der Fechtabteilung über viele Jahre engagiert das Florett schwang, Verwandte in „Mainhattan“ hat, die in unmittelbarer Nähe von Deutschlands größtem Flughafen wohnen.
Neben der Begeisterung für Florett, Säbel und Degen frönt Simon Wetzig noch einer anderen Leidenschaft: dem Klavierspiel. Zehn Jahre besuchte er diesbezüglich die Musikschule Heinrich Schütz in Gera. Und auch künftig möchte er seinem Instrument treu bleiben und in die Tasten hauen – denn das Klavier kommt mit nach Hessen.
Text, Foto: OTZ; http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Simon-Wetzig-ist-mit-1-2-der-Jahrgangsbeste-des-Doerfelgymnasiums-Weida-2077060002